Arnika
Botanischer Name
Arnica montana
Wirkung
entzündungshemmend, wundheilend, abschwellend, blutstillend, kreislaufanregend, durchblutungsfördernd, antibakteriell, krampflösend, schmerzstillend, nervenstärkend, menstruationsanregend
Verwendung als Heilkraut
Arnika zählt zu den „Notfall-Hausmitteln“ (homöopathische Globuli oder/und Arnikatinktur) und gehört in jede Haus- und Reiseapotheke, in jede Sporttaschen, den Wanderrucksack oder in den Rucksack bei Unternehmungen mit Kindern. Gerade Arnika-Globuli eignen sich sehr gut als Notfallmittel bei Kindern (die Dosierung altersentsprechend anpassen, ev mit dem Kinderarzt oder Heilpraktiker absprechen).
Arnika kommt als Notfallmittel dort in Einsatz, wo es um plötzliche Verletzungen und Schockerlebnisse jeglicher Art geht. Sie aktiviert die Regeneration und hilft traumatische Situation auch auf emotionaler Ebene zu heilen. Sie stabilisiert die Nerven und gibt das Gefühl die Situation besser bewältigen oder ertragen zu können.
Arnika in Form von Tinktur, Essenz, Öl oder Salbe wird hauptsächlich bei stumpfen Verletzungen, wie Verstauchungen, Prellungen, Verrenkungen, Quetschungen, aber auch bei Stoß- und Schnittwunden (nicht mehr blutend), Blutergüssen, Muskelkrämpfen aufgetragen und einmassiert.
Auch Verletzungs- und Operationswunden heilen mit der Unterstützung schneller und schöner ab, wenn diese oberflächliche verheilt ist. BITTE nicht auf die frische Wunde auftragen!
Arnika-Tinktur und Arnika-Tee (verdünnt 1:3 – 1:5) können als Umschläge bei Hexenschuss, Rheuma, Schleimbeutel- und Sehnenentzündungen, bei steifen Gelenken und zur Behandlung von Insektenstichen die Symptome lindern und die Heilung unterstützen.
Arnika wirkt anregend und stärkend auf Herz und Kreislauf und fördert die Durchblutung. Die entzündungshemmende und entstauende, abschwellende Wirkung von Arnika unterstützt die Heilung bei Venenentzündungen und Venenleiden, und zur Venenpflege verwendet werden. Bei rheumatischen Beschwerden und Schmerzen, die nach Kälte und Nässe auftreten, wirkt Arnika schmerzstillend und fördert die Durchblutung.
Das Einmassieren mit Arnika-Tinktur (verdünnt 1:3 mit Wasser) oder Arnikamassageöl kann den Muskelkater nach schwerer körperlicher Arbeit oder nach sportlicher Überanstrengung in Muskeln, Beinen und Armen verhindert oder zumindest erleichtern. Je früher mit Arnika einmassiert wird, desto eher lässt sich der Muskelkater vermeiden. Auch Arnika-Globuli unterstützten die Regeneration nach Überanstrengung.
Arnika-Globuli können vor und nach Operationen, auch bei Zahn-Operationen eingesetzt werden. Sie reduzieren Schmerzen, helfen Blutungen zu stillen, beugen Entzündungen vor und aktivieren die Selbstheilungskräfte. Auch bei Nasenbluten helfen Arnika-Globuli die Blutung zu stillen.
Auch in der Frauenheilkunde kommen Arnika-Globuli zur Anwendung. Arnika wirkt krampflösen und bringt eine stockende Menstruation wieder in Gang. Während der Geburt lindert Arnika die Wehen- und Geburtsschmerzen und hilft der Frau sich schneller zu regenerieren.
Die innerliche Anwendung als verdünnten Arnikablüten-Tee oder stark verdünnte Arnika-Tinktur hilf bei Verdauungsproblemen, Leber- und Milzschwellungen, bei Rheuma und Gicht, bei Krämpfen, Epilepsie, Bronchitis. Waschungen mit Arnika-Tee helfen bei Hautentzündungen.
Eine Tasse Arnika-Tee (ca. 150ml) oder 15- 20 Tropfen Arnika-Tinktur auf 150ml Wasser können zum Gurgeln bei Halsschmerzen und Heiserkeit verwendet werden. BITTE nicht schlucken!
Arnika ist eine Calcium-Einschleuserpflanze. Manchmal kann der Körper verschiedene Mineralstoffe, Spurenelemente oder auch Vitamine nicht aufnehmen. Heilpraktiker und Homöopathen haben eine Reihe von Einschleuserpflanzen entdeckt, die die Aufnahme der verschiedenen Stoffe erleichtern. Ein paar Tropfen Arnikatinktur mit Wasser verdünnt unterstützt die Calciumaufnahme.
Verwendung in der Homöopathie
in Form von Globuli, Tabletten und Tropfen
Arnica montana kommt bei plötzlichen, akuten Verletzungen als Schockmittel und zur Heilung und Regeneration zum Einsatz, auch bei Kindern!
Arnica montana wirkt herzstärkend, kreislaufanregend, blutdruckharmonisierend
Bitte beachten
Arnika NICHT auf offenen Wunden anwenden!!
Arnika enthält das Herzgift Helenalanin, das bei Überdosierung Herzprobleme und Herzrhythmusstörungen auslösen und zum Tod führen kann.
Bei sehr geringer Dosierung kann Arnika wunderbar unterstützen. „Die Dosis macht das Gift“. Zur innerlichen Anwendung eignen sich stark verdünnter Tee, Tinktur, Globuli, Bachblüten und die spagyrische Essenz.
Bei äußerlicher Anwendung kann es bei längerer Verwendung von Tinkturen zu allergischen Reaktionen, wie Juckreiz, Brennen oder anderen Hautveränderungen kommen.
Bei Allergien gegen Korbblütler bitte auch auf Arnika verzichten.
Hinweis: BITTE bleibt immer in der Eigenverantwortung und holt bei gesundheitlichen, mentalen oder emotionalen Problemen immer den Rat und die Unterstützung von Arzt, Apotheker, Therapeuten oder Psychologen.
Gerade Arnika kann auf seelischer und feinstofflicher Ebene viel heilen, aber auch emotionale Schmerzthemen auslösen, die nur mit Hilfe von außen verarbeitet werden können.
Signatur
Sonne, Uranus
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